Forex Handel

Forex ist die kurze Bezeichnung des Foreign Exchange Market – dem Devisenmarkt. Dieser hat keinen tatsächlichen Ort sondern kann lediglich ökonomisch als der Ort bezeichnet werden, an welchem die Devisennachfrage und das Devisenangebot aufeinander treffen.

In der Vergangenheit waren vor allem international tätige Banken am Forex Handel beteiligt. Heute können findet man am Devisenmarkt jedoch auch Währungsfonds, die Versicherungen verschiedener Länder sowie deren Zentralbanken, Institutionen bzw. institutionelle Anleger und auch private Anleger. Dies liegt daran, dass der Forex mit einem durchschnittlichen Handelsvolumen von etwa einer Billion Dollar täglich nur sehr schwer manipuliert werden kann. Er wird daher berechtigt als der fairste Markt bezeichnet und hat sich entsprechend einen festen Platz in der Geldanlage neben dem Immobilien-, Rohstoff-, Aktien- und Anleihenmarkt erarbeitet.

Der Forex Handel läuft dabei anhand verschiedener Geschäfte ab. Zu diesen gehören die sogenannten Devisentermingeschäfte und die Devisenkassageschäfte sowie die Swap- und die Optionsgeschäfte. Die Devisenkassageschäfte bezeichnen dabei jene Geschäfte, bei denen die Erfüllung maximal zwei Bankarbeitstage nach dem Abschluss stattfindet. Die Termingeschäfte werden dagegen im Hinblick auf einen bestimmten Termin geschlossen. Das heißt nach Abschluss des Geschäftes müssen bis zur Erfüllung mindestens 3 Tage vergehen, häufiger sind jedoch 1, 2, 3 oder sogar 6 bzw. 12 Monate.

Die Swap- und Optionsgeschäfte sind dann Varianten der Termin- und Kassageschäfte. Bei Swapgeschäften werden beispielsweise Devisenterminverkäufe mit Devisenkassakäufen getauscht oder umgekehrt. Entsprechend wird natürlich auch der Tausch der Währungen zum Geschäftsabschluss und der spätere Rücktausch vereinbart. Ein Optionsgeschäft ist dagegen etwas anders. Hierbei wird vom Verkäufer dem Interessenten die Option geboten eine Währung in einem Zeitraum x zu einem festgelegten Kurs zu erwerben. Hierbei kann der Kauf entweder zu einem genauen Zeitpunkt oder in einem festgeschriebenen Zeitintervall möglich sein. Der Käufer muss dabei lediglich eine Optionsprämie an den Verkäufer zahlen während dieser wiederum natürlich die Verfügbarkeit der Währung in entsprechender Menge sicherstellen muss.

Um am Forex Handel teilnehmen zu können muss ein interessierter Anleger zunächst einen Forex Broker haben. Dieser wird von verschiedenen Anbietern bereitgestellt, sodass es im Vorfeld sinnvoll ist die verschiedenen Broker miteinander zu vergleichen. Dafür gibt es im Netz verschiedene Vergleichsportale, die sich auf den unabhängigen Vergleich der Forex Broker spezialisiert haben. Die Entscheidung für einen der Broker sollte dann auch mit Bedacht gefällt werden, da er den Anleger während der nächsten Zeit beim Forex Handel begleiten wird. Gute Merkmale sind beispielsweise leicht verständliche Funktionen oder aber eine gute Dokumentation und eventueller Support um das Programm schrittweise verstehen zu können.

Ein weiterer Punkt unabhängig vom Forex Broker ist im Forex Handel jedoch die Zeit. Nicht jeder Anleger hat die Zeit um jeden Tag die aktuellen Entwicklungen durchzugehen und die nächsten Entscheidungen zu treffen. Hierfür wurde die sogenannte Forex Trading Software entwickelt, die dem Anleger diese Arbeiten abnimmt und vollkommen eigenständig den Handel betreibt. Natürlich hängt dabei ebenfalls viel vom Anbieter und der Software selbst ab. Entsprechend ist es auch hier sinnvoll im Vorfeld genau zu vergleichen und wenn möglich einige Kundenbewertungen zu lesen. Gerade letztere bieten meist einen besseren Eindruck sowohl in die Software als auch in einen Forex Broker und sind daher ein guter Anhaltspunkt auf dem Entscheidungsweg zum passenden Equipment für den Forex Handel.