Forex-Trading in der Praxis

Forex-Trading ist heute eine gern genutzte Geldanlage. Dies liegt unter anderem an der stetig gewachsenen Bedeutung des Forex in den vergangenen Jahren. Ursprünglich war der Devisenmarkt ausschließlich den international tätigen Banken vorbehalten, die so direkt miteinander handeln konnten. Entsprechend gab und gibt es auch keinen konkreten Handelsplatz da die verschiedenen Geschäfte direkt zwischen den Beteiligten abgeschlossen werden.

Mit dem 21 Jahrhundert wurde der Forex neben dem Immobilien-, dem Anleihen-, dem Rohstoff- und dem Aktienmarkt jedoch zunehmend wichtiger. Entsprechend sind neben den international tätigen Banken heute auch Versicherungen von Länder sowie deren Zentralbanken, Banken und Institutionen, Währungsfonds sowie institutionelle und private Anleger am Forex aktiv.

Forex-Trading in der Praxis läuft dabei ähnlich den Geschäften an den anderen Märkten ab. Hierbei wird jedoch zwischen den Kassa-, Termin-, Swap- und Optionsgeschäften unterschieden. Die Kassageschäfte werden dabei so abgeschlossen, dass sie spätestens nach zwei Bankarbeitstagen erfüllt werden. Die Termingeschäfte sind dagegen schon etwas langfristiger ausgelegt. Bei Ihnen vergehen bis zur Erfüllung der Geschäftsvereinbarung mindestens drei Arbeitstage. In der Regel sind es jedoch ein, zwei, drei oder sogar 6 bzw. 12 Monate, die vom Geschäftsabschluss bis zur Erfüllung vergehen.

Die Swapgeschäfte sind ergänzend dem Namen entsprechend der Tausch von Devisenterminverkäufen und Kassakäufen und umgekehrt. Ihre Vereinbarung beinhaltet dabei auch den späteren Rücktausch der gehandelten Währung. Die Optionsgeschäfte sind dagegen wieder ein eher terminausgerichtetes Geschäft. Hierbei wird von der einen Geschäftspartei eine sogenannte Option angeboten, eine bestimmte Währung zu einem fest definierten Kurs zu einem bestimmten Zeitpunkt oder während eines festgelegten Zeitraumes zu erwerben. Der Käufer muss für die Bereitstellung dieser Option dann lediglich eine sogenannte Optionsprämie an den Anbieter zahlen, welcher wiederum für die ausreichende Bereitstellung der gehandelten Währung verantwortlich ist.

Das Forex-Trading in der Praxis bzw. die genannten Geschäfte werden dann über einen sogenannten Forex Broker durchgeführt. Dieser kann von verschiedenen Anbietern online genutzt werden. Aus diesen immer den richtigen Anbieter heraus zu filtern ist dann ggf. schon durchaus schwer. Da lohnt es sich im Vorfeld zu den verschiedenen Anbietern und ihrer Forex Broker durchzuführen. Hierfür haben sich verschiedene Vergleichsportale spezialisiert. Sie bieten einen unabhängigen Vergleich anhand der grundlegenden Eigenschaften der Broker. Meist werden dabei auch Bewertungen anderer Anwender und natürlich Links zu den Seiten der Anbieter bereitgestellt. Nur so können potentiellen Interessenten ausreichende Informationen für eine Entscheidung bereitgestellt werden.

Für Anfänger ist Forex-Trading in der Praxis ggf. etwas kompliziert. Da ist ein Anbieter für einen Forex Broker besonders dann interessant, wenn er einen individuellen Service anbietet oder aber eine ausführliche Dokumentation zum bereitgestellten Forex Broker bereitstellt. Es ist wichtig die Funktionen und Möglichkeiten eines Forex Brokers wirklich zu verstehen um Forex-Trading in der Praxis aktiv zu betreiben. Natürlich gibt es alternativ auch die Möglichkeit sogenannte Forex Trading Software einzusetzen. Doch auch hier muss zunächst einmal die richtige Software gefunden und dann im eigenen Forex Broker eingerichtet werden. Dies ist nicht unbedingt einfach und so kann sich auch hier ein Vergleich sowie eine genauere Recherche zu den Bedingungen und Möglichkeiten sowie eventuellen Anforderungen durchaus lohnen.