Forex Tips

Der Forex-Markt ist der größte Kapitalmarkt weltweit. Allerdings ist der Devisenmarkt auch sehr riskant. Deshalb sollten besonders Einsteiger einige Regeln beachten, damit sie langsam ihre Gewinne steigern, statt schnell viel Geld zu verlieren. Einige Vorsichtsmaßnahmen können helfen, das Verlustrisiko zu minimieren. Diese werden in diesem Beitrag kurz dargestellt:

Leistungsfähige Infrastruktur: Es wird viel damit geworben, dass der Einstieg in den Forex-Markt problemlos möglich ist. Grundsätzlich ist das auch richtig. Aber der Forex-Markt ist ein Markt der schnellen Entscheidungen. Dies setzt voraus, dass sowohl der Rechner, als auch der Internetanschluss eine gute Performance haben. Allein die Geschwindigkeit der Datenübertragung kann schon einen Einfluss auf den Erfolg haben. Daten und Indikatoren sollten nahezu in Echtzeit übertragen werden und der Rechner sollte in der Lage sein, die Performance einer guten Software zu unterstützen. Einen Systemausfall kann sich ein Trader, der Risiken eingeht nicht leisten. Insofern muss der laufende Betrieb des Rechners und des Internetanschluss gewährleistet sein.

Leistungsfähige Software: Eine leistungsfähige Software bietet den Kunden alle Vorteile. Kern einer solchen Software ist ein Newssystem und ein Charting-Tool, das alle Informationen und Funktionen bereitstellt. Ein geeignetes Charting-Tool beinhaltet ein umfangreiches Repertoire an technischen Indikatoren. Diese machen es für den Anleger möglich, die Einstellungen der Parameter selbst vorzunehmen. Außerdem muss ein Charting-Tool Zeichenwerkzeuge beinhalten. Trendlinien, Kanäle, Hilfslinien und andere Instrumente sollten leicht und intuitiv bedienbar sein.

Testkonto: Gute Brooker geben ihren Kunden die Möglichkeit den Markt und die Software in einem Testkonto zu erproben. Besonders Einsteiger sollten einige Monate lang ein solches Testkonto führen, um festzustellen, ob der Forex-Markt sich für sie zur Anlage eignet. Auch die Entwicklung von Strategien und die Erstellung von technischen Analysen können mithilfe eines solchen Kontos erprobt werden. Eine gute Software und ein Testkonto bieten Einsteigern außerdem zahlreiche Hilfen an, die Entscheidungen erleichtern. Neben einem Testkonto sollte ein guter Brooker auch Informationen über den Forex-Martk bieten, was die Durchführung von Schulungen erleichtert.

Strategien: Erfahrene Trader betonen es nicht oft genug: Die erfolgreiche Teilnahme am Forex-Martk setzt Strategien voraus. Es hat wenig Sinn, am Forex-Markt blind zu setzen. Erst Strategien ermöglichen dem Trader eine Einschätzung seiner Möglichkeiten und das Eröffnen von Positionen. Tradingstrategien lassen sich wie folgt klassifizieren. Bei der Trendfolgestrategie versucht der Trader, bestehende Marktimpulse zu erkennen und schließt sich ihnen an. Die sogenannte Ausbruchsstrategie nutzt aktuelle charttechnische Ereignisse, um künftige Kursverläufe vorher zu sagen. Bei der Swing-Trading-Strategie versuchen die Teilnehmer von kurzfristigen Marktbewegungen zu profitieren, die der Marktentwicklung zuwiderlaufen. Alle Strategien können bei richtiger Anwendung zu Gewinnen am Forex-Markt führen.

Risikomanagement: Hebelgeschäfte erhöhen die Erfolgschancen bergen aber auch hohe Risiken. Zwar verlangen Brooker heute keine Nachschusspflicht im klassischen Sinne mehr. An ihre Stelle ist die sogenannte der sogenannte Margin-Call getreten. Aber auch er birgt ein Verlustrisiko von 100 Prozent, denn das eingesetzte Kapital dient dem Brooker als Sicherheit. Wenn der Trader den Margin-Call ignoriert und seine Verluste weiter steigen, dann ist es nach wie vor möglich, dass er mehr verliert, als das eingesetzte Kapital. Ein Risikomanagement berücksichtigt solche Worst-Case-Szenarien. Deshalb sichern gute Trader ihre Spekulationen ab und verzichten auf ungedeckte Einsätze und verwenden auch ausschließlich „Spielgeld“.